System der Qualitätskontrolle

Die Berufsausübung der Berufsangehörigen unterliegt einer regelmäßigen, präventiven Kontrolle, d.h. Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer müssen, sofern sie gesetzliche Abschlussprüfungen durchführen, ihre Praxis alle sechs Jahre bzw. alle drei Jahre, soweit sie § 319a HGB-Mandate prüfen, durch einen unabhängigen Prüfer für Qualitätskontrolle prüfen lassen. Wird dies unterlassen, hat dies zur Folge, dass die Praxis keine Abschlussprüfungen mehr durchführen darf. Die Qualitätskontrolle in den Praxen der Wirtschaftsprüfer/vereidigten Buchprüfer und in den Berufsgesellschaften wird durch Prüfer für Qualitätskontrolle durchgeführt. Diese prüfen das interne Qualitätssicherungssystem zur Abwicklung von Prüfungsaufträgen der jeweiligen Praxis auf seine Angemessenheit und Wirksamkeit.


Das System der Qualitätskontrolle unterliegt ebenfalls der öffentlichen fachbezogenen Aufsicht durch die "Öffentliche Aufsicht" Abschlussprüferaufsichtskommission (APAK). Ihr steht das letzte Entscheidungsrecht über Entscheidungen der Kommission für Qualitätskontrolle zu.